Aus gegebenen Anlass. ;-)

Die Petermännchen (Trachinidae) sind eine Familie von hauptsächlich im östlichen Atlantik, vor allem im Mittelmeer und auch im Schwarzen Meer, vorkommenden Fischen aus der Gruppe der Barschverwandten. Eine weitgehend unbekannte und zweifelhafte Art, Trachinus cornutus, soll vor der Küste Chiles vorkommen. Das Petermännchen ist nicht nur ein bekanntes Bier aus Schwerin, sondern ein u.U. gefährlicher Fisch. Also auch in der heimischen Nord- und Ostsee wird die chemische Keule geschwungen und unangenehm kann es besonders im Frühjahr und Sommer werden. Dann wandert das Petermännchen nämlich in die seichten Gewässerteile zum Laichen und weist ein teilweise ausgeprägtes Revierverteidigungsverhalten auf. Dann kann es auch schon einmal für einen Taucher gefährlich werden.

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Merkmale

  • Petermännchen sind langgestreckte, seitlich abgeflachte Grundfische, die 15 bis 53 cm lang werden. Ihre Augen liegen auf der Kopfoberseite, die Maulspalte ist steil.
  • Die Rückenflosse ist zweigeteilt, die erste ist kurz und wird von 5 bis 7 Stacheln gestützt, die zweite, langgestreckte von 21 bis 32 Weichstrahlen.
  • Die Afterflosse hat zwei Stacheln und 24 bis 34 Weichstrahlen.
  • Die Bauchflossen sind kehlständig und besitzen einen Stachel und fünf Weichstrahlen, die Brustflossen 15 Flossenstrahlen.
  • Der Kopf ist schuppenlos, der Rumpf mit kleinen Rund- oder Kammschuppen bedeckt.
  • Die Seitenlinie ist vollständig, eine Schwimmblase kann vorhanden sein oder fehlen.

Giftigkeit

Die Flossenstacheln der ersten Rückenflosse und ein Stachel auf dem Kiemendeckel sind giftig. Durch ihre Giftigkeit und die Gewohnheit, sich in Strandnähe in Sand oder Schlamm einzugraben, stellen einige Arten eine Gefahr für Badegäste dar. Sie zählen zu den gefährlichsten europäischen Gifttieren. Die Giftmischung, die durch die Tiere abgegeben wird, enthält unter anderem Serotonin und Proteine, die eine Histaminausschüttung hervorrufen. Eine Vergiftung verläuft zwar in der Regel nicht tödlich, sie verursacht aber oft starke, meist sehr schmerzhafte Schwellungen, die sehr lange anhalten können. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Erste Hilfe

1. Wasser verlassen, eventuell Bergung
2. mittels Pinzette Stachelreste entfernen
3. mit Alkohol desinfizieren (40 - 70 % -ig)
4. in schweren Fällen ärztliche Betreuung
5. von der
Überwärmungstherapie ist auch heutiger Sicht wegen Folgegewebeschäden abzuraten

 

Mehr Informationen findet ihr auch unter der unten angegebenen Quelle!

Quelle: Wikipedia.org und www.dirk-froebel.de

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